Aktuelles

Samstag, 13. Juli 2024 von 14 bis 18 Uhr

Lesung der Parkbankpoet*innen beim Literaturfest in Friedrichshagen. Ich freue mich sehr, dass ich dabei sein darf. Zu finden bin ich auf der Bank 11 im Müggelpark. Weitere Infos finden Sie hier: www.parkbank-poetinnen.de

und auch in diesem Kurzfilm

 

Wer möchte kann das Literaturfest auch hier mit einer Spende unterstützen. Herzlichen Dank!


Ein Bild von einem Buch

Literarische Ausflüge als Hörbuch

 

"... Das ist wirklich und wahrhaftig ein Buch; aber ein wunderbares Buch, das weder Blätter noch Buchstaben hat. Kurz, es ist ein Buch, zu dem, daraus zu lernen, die Augen unnötig sind, man braucht nur Ohren."

 

In seiner abenteuerlichen Reise zum Mond* hat Cyrano de Bergerac, der legendäre Schriftsteller mit der langen Nase, bereits Anfang des 17. Jahrhunderts auf verblüffende Weise eine Art Hörbuch beschrieben.

 

Ein Hörbuch zu produzieren und zu veröffentlichen ist auch ein kleines Abenteuer. Gemeinsam mit Carmen Görres - sie ist professionelle Sprecherin und Coach - habe ich mich auf den Weg gemacht. Es war eine durchweg bereichernde Erfahrung und eine wunderbare Zusammenarbeit. Und nun liebe Leserinnen und Leser können auch Sie "... im Zimmer, beim Spaziergang, in der Stadt, auf der Reise, zu Fuß, zu Pferd ... ein einzelnes Kapitel ... hören oder mehrere, wenn Sie gerade Lust haben, ein ganzes Buch zu vernehmen."

 

Das Hörbuch ist unter anderem bei Libro.fm erhältlich. Bei Interesse klicken Sie einfach auf das Coverbild. Dann gelangen Sie direkt zu der Seite und finden dort auch eine Hörprobe. Eine Veröffentlichung bei weiteren Anbietern - unter anderem auch Spotify - sollte in den nächsten Tagen noch erfolgen.

 

Herzliche Grüße und viel Freude beim Hören!

 

 

* zitiert aus Cyrano de Bergerac, Reise zum Mond, Insel-Taschenbuch Nr. 1125, Insel Verlag Frankfurt/Main, 1997

Neuerscheinung im Frühjahr

 

Ein Bild von einem Buch

 

In Werke der Literatur eintauchen. In die Lebensgeschichten von Künstlern und Schriftstellerinnen. Sie auch aus einem kreativen und intuitiven Blickwinkel heraus betrachten.

 

Nach meinen bewegenden Literarischen Ausflügen hatte ich mir ruhige Lektüreerfahrungen gewünscht, die ich mir wie gemütliche Spaziergänge vorstellte. Mit Das Mädchen auf der Himmelsbrücke der finnischen Dichterin Eeva-Liisa Manner ist dies auf sehr poetische Weise gelungen (siehe Leseprobe unten).

 

Doch die anderen Bücher, denen ich mich im vergangenen Jahr gewidmet habe, forderten mich alle zu größeren Literarischen Wanderungen heraus. Eine irische und eine tschechische Autorin führten mich gleich zu Anfang mit Alle Farben meines Lebens und Der Duft der Dunkelheit in die Welt der Seele, der Emotionen und des Unbewussten …

 

Dem folgten Mammut-Touren; es war wie verhext. Ob ich einen Band aus dem Regal zog oder ein Buch mich fand, stets war es mit einem großen Thema verknüpft: In Einhards Vita Karoli Magni, der kleinen Biographie über den großen Karl, dreht sich alles um Macht. In Elizabeth von Arnims Biographie und ihren Romanen geht es um die weibliche Emanzipation. Die Beziehung zwischen Clara und Robert Schumann beschreibt Wolfgang Held in seiner Lebensgeschichte der beiden genauso meisterhaft, wie sich Peter Härtling in Schumanns Schatten dessen Geisteskrankheit annimmt. Und dann sind da noch zwei Männer, die offen und freizügig über Sex schreiben und mich doch irgendwie unbefriedigt zurücklassen … Es ist so subtil, dass ich es erst benennen kann, nachdem mir der Liebesroman einer jungen Autorin in die Hände gefallen ist ...

 

Fühlen Sie sich eingeladen, meine Lektüreerfahrungen in Form von kurzen Texten, Quintessenzen, Essays und Illustrationen mit mir zu teilen! Alles weitere erfahren Sie unter dem Button Schreiben oder indem Sie einfach auf das Bild klicken.

 

Leseprobe

„Du klaust dem Sandmann den Regenschirm …“
Das Mädchen auf der Himmelsbrücke von Eeva-Liisa Manner

 

Das schöne Buch mit zarten Blütendolden auf dem Einband habe ich mir für den Urlaub aufgehoben. Im Mai fahren mein Mann und ich zum Lesen und Wandern in den Westerwald.

Die Beschreibung der Stadt, in der das Mädchen Leena unterwegs ist, trifft auch auf das Haus zu, in dem wir wohnen: "Das Alte und das Neue, das Heute und Gestern waren ... verzahnt und verschränkt, verflochten und verwoben, und offenbar kamen sie gut miteinander aus."

Ist es eine Geschichte? Ein zauberhaft-philosophischer Gesang über das Nichtfassbare …? Wasser - ein Fluss, Brücken, Binsen und Schilf ... Wandere ich an der Nister entlang? Oder hat mich längst wieder der leise, sehnsüchtige Sog gepackt, der die Seiten dieses filigranen Werkes durchströmt? Ist es die Abtei Marienstatt aus der Musik von überwältigender Schönheit dringt?  Oder lauscht Leena dem blinden Organisten Filemon? "Die Musik ist ein lebendes Wasser, und Gott schreibt in dieses Wasser hinein."

Die Art, wie Leena ihre Welt wahrnimmt, die Tiefe der Eindrücke, ihre Nichtlogik, die in anderer Sprache ausgedrückt dann doch einleuchtet - all das verwebt die finnische Dichterin mit berührendem Einfühlungsvermögen zu zarter Poesie.

 


Buch mit Widmung

 

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Anne Riebel

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