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Graustufen ... neu denken

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

die Welt sei nicht nur schwarz oder weiß. Das lese ich so oft in der letzten Zeit. Und anfangs habe ich immer ganz offen und gespannt weitergelesen. Doch damit ist jetzt Schluss! Wenn ein Artikel so anfängt, dann werde ich ihn künftig einfach in die Ecke pfeffern. Denn es geht meist so weiter: Es gäbe doch auch noch die Graufstufen ... Ja! In einem Beispiel hieß es kürzlich: Wer die Grauzonen nicht wahrnehme, dem entginge so manches.

Ich würde sagen, den Schreiberlingen* solcher Texte entgeht fast alles. Und ich möchte Ihnen zurufen: Machen Sie doch einmal Ihre Augen auf. Dann sehen Sie es: Die Welt ist bunt!

Neben der Grautonskala liegen alle 12 Farben des Farbkreises in ihren entsprechenden Hell-Dunkel-Abstufungen. Und daraus lassen sich sämtliche Farben des Lebens mischen.

 

Wenn wir mit einem solchen Blick durch den Tag gehen, dann müssen wir auch nicht ständig alles neu denken. Denn das ist auch so eine Phrase, die mir zunehmend auf den Keks geht. Wir würden sehen, was alles schon oder noch da ist. Womit wir vielleicht achtsamer, behutsamer umgehen sollten. Was wir neu einordnen oder an die moderne Zeit anpassen sollten. Was losgelassen werden kann. Und welche der unendlich vielen Ideen und Konzepte, die schon so oft gedacht und umgedacht, besprochen und zerredet worden sind, ziemlich flott in die Tat umgesetzt werden müssten.

 

Ums Tun geht es auch in der Kunst. Wer anfängt - egal womit - muss üben, üben, üben. Beim Schreiben von Geschichten ist der erste Grundsatz: Show, don't tell. Und fürs Zeichnen braucht man eine gute Verbindung zwischen Auge und Hand.

 

Auch für den Fall, dass die lebendigen, bunten Faschingsveranstaltungen in diesem Jahr wieder ausfallen müssen, möchte ich Ihnen den kreativen Künstlerinnenblick ans Herz legen. Damit wird es auch im Alltag nie langweilig. Und vielleicht könnten wir ja den Clown neu entdecken ...

 

Herzlichst

 

Anne

 

 * Meine neueste Wortkreation in Sachen gendergerechter Sprache :o)

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